Durchführungswege

Durchführungswege

Direktversicherung

Direktversicherung

Vorsorge schnell und sicher abwickeln

Die Direktversicherung ist eine Lebensversicherung, die der Arbeitgeber (Versicherungsnehmer) auf das Leben des Arbeitnehmers (versicherte Person) abschließt. Bezugsberechtigte sind der Arbeitnehmer bzw. seine Hinterbliebenen.

Produkt-Highlights

Für Arbeitgeber
 

  • einfache Handhabung
  • ggf. Einsparung Lohnnebenkosten
  • Beiträge sind als Betriebsausgaben absetzbar
  • Keine bilanzielle Belastung
  • Keine Beiträge zum Pensionssicherungsverein a.G.


Für Arbeitnehmer
 

  • Beiträge sind bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) West steuerfrei und bis zu 4 % der BBG West sozialversicherungsfrei.
  • 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung
  • Keine Anrechnung auf Hartz IV
  • Mitnahme bei Arbeitgeberwechsel/private Fortführung möglich
  • Absicherung von Hinterbliebenen und Berufsunfähigkeit möglich
Unterstützungskasse

Unterstützungskasse

Die Condor Versorgungs- und Unterstützungskasse e.V. (CVU) ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung. Sie gewährt grundsätzlich nur Leistungen der betrieblichen Altersversorgung (Renten- und/oder Kapitalzusagen). Ihr können grundsätzlich Arbeitgeber aller Branchen beitreten.

Der Arbeitgeber wird Mitglied der CVU und leistet sogenannte Zuwendungen. Um die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung finanzieren zu können, schließt die CVU bei der Condor Lebensversicherung Rückdeckungsverträge ab. Die zu leistenden Zuwendungen und die Beiträge zu den Rückdeckungsversicherungen sind dabei identisch.

Die CVU schließt für jeden Arbeitnehmer zur Finanzierung der Altersvorsorge bei der Condor Lebensversicherungs-AG eine Rückdeckungsversicherung ab.

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, die Versorgungen beim Pensionssicherungsverein (PSV) gegen Insolvenz zu sichern.

Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse

Sowohl die Zuwendungen als auch die Verwaltungsgebühr und der Beitrag an den PSV sind für den Arbeitgeber in voller Höhe Betriebsausgabe.

Für den Arbeitnehmer gelten die Zuwendungen nicht als lohnsteuerlicher Zufluss und sind somit voll steuer- und sozialversicherungsfrei. Werden die Zuwendungen im Rahmen einer Entgeltumwandlung finanziert, so ist lediglich die Sozialversicherungsfreiheit auf 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (West) begrenzt. Erst die Leistung ist nach § 19 EStG einkommensteuerpflichtig. Bei einmaligen Kapitalleistungen greift gegebenenfalls die sogenannte Fünftelungsregelung gemäß § 34 EStG.

Finanzierung

Die Zuwendungen können wahlweise vom Arbeitnehmer per Entgeltumwandlung, vom Arbeitgeber oder auch von beiden gemeinsam finanziert werden.

Zielgruppen

Die Versorgung über die CVU ist besonders für Personengruppen geeignet, die einen hohen Versorgungsbedarf haben, der nicht oder nur begrenzt über eine Direktversicherung oder Pensionskasse gedeckt werden kann. Dazu gehören z.B. Gesellschafter-Geschäftsführer oder leitende Angestellte.

Vorteile

  • Nahezu unbegrenzte steuerfreie und sozialversicherungsfreie Zuwendungen (d.h. "Beiträge") an die CVU. (Sozialversicherungsfreiheit bei Entgeltumwandlung begrenzt auf 4% der Beitragsbemessungsgrenze)
  • Eine CVU-Versorgung kann auch zusätzlich zu einer Direktversicherung eingerichtet werden. Steuer- und gegebenenfalls Sozialversicherungsvorteile lassen sich so doppelt nutzen.
  • Keine steuerlichen Pensionsgutachten erforderlich, keine Auswirkungen auf die Steuerbilanz des Unternehmens.
  • Sicherheit auch im Falle der Insolvenz: keine Möglichkeit des Zugriffs durch den Insolvenzverwalter auf das Vermögen der Unterstützungskasse.
  • Die CVU ist eine der wenigen Unterstützungskassen am Markt, denen alternativ zu klassischen Tarifen auch ein fondsgebundener Tarif mit Garantie (Congenial bAV garant) zur Verfügung steht.
  • Wer sich im Rahmen der CVU zusätzlich gegen das finanzielle Risiko einer Berufsunfähigkeit (BU) absichern möchte, erhält mit der Condor Comfort-BUZ eine der besten BU-Absicherungen am deutschen Markt.
Pensionszusage

Pensionszusage

Der Arbeitgeber sagt seinem Arbeitnehmer Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge rechtsverbindlich zu (Renten- und/oder Kapitalzusage). Für dieses Versprechen muss der Arbeitgeber in seiner Bilanz Pensionsrückstellungen bilden (gemäß § 6a EStG).

Um die versprochene Leistung sowohl im Alter als auch im vorzeitigen Versorgungsfall finanzieren zu können, schließt der Arbeitgeber bei der Condor Lebensversicherung einen Rückdeckungsvertrag ab.

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet die Versorgungen beim Pensionssicherungsverein (PSV) gegen Insolvenz zu sichern.

Steuerliche Auswirkungen beim Arbeitgeber

Die jährliche Zuführung zur Pensionsrückstellung ist betrieblicher Aufwand und mindert somit den zu versteuernden Gewinn des Arbeitgebers. Die Rückstellungen werden erst im Versorgungsfall sukzessive wieder aufgelöst. Damit kommt es über die gesamte Laufzeit zu Steuerstundungseffekten.

Der Beitrag des Arbeitgebers an die Rückdeckungsversicherung ist eine Betriebsausgabe und mindert ebenfalls den zu versteuernden Gewinn. Da der Arbeitgeber bei diesem Vertrag sowohl für den Erlebensfall- als auch für den Todesfall bezugsberechtigt ist, ist der Wert der Versicherung in der Bilanz zu aktivieren (Aktivwert).

Steuerliche Auswirkungen beim Arbeitnehmer

Für den Arbeitnehmer bedeuten die Erteilung der Pensionszusage und die Zahlung des Beitrages an eine Rückdeckungsversicherung keinen lohnsteuerlichen Zufluss, d.h. für ihn ist die Pensionszusage voll steuer- und sozialversicherungsfrei. Erst die Leistung ist nach § 19 EStG einkommensteuerpflichtig. Wird eine Kapitalabfindung gezahlt, greift gegebenenfalls die sogenannte Fünftelungsregelung gemäß § 34 EStG.

Finanzierung

Die Pensionszusage wird traditionell ausschließlich vom Arbeitgeber finanziert. Allerdings gibt es auch Modelle, bei denen sie per Entgeltumwandlung bestritten wird (deferred compensation).

Zielgruppen

Die Pensionszusage ist besonders für Personengruppen in Schlüsselpositionen geeignet, die einen hohen Versorgungsbedarf haben, der nicht oder nur begrenzt über eine Direktversicherung oder Pensionskasse gedeckt werden kann. Dazu gehören z.B. Gesellschafter-Geschäftsführer oder leitende Angestellte.

Vorteile

  • Hohe Versorgungsleistungen möglich
  • Minderung der steuerpflichtigen Gewinne durch die Bildung von Pensionsrückstellungen
  • Beiträge zur Rückdeckungsversicherung als Betriebsausgaben
  • Kein steuerlicher Zufluss beim Arbeitnehmer während der Aktivenzeit
  • Breites Tarifangebot bei Condor
Besonderheiten GGF

Besonderheiten GGF

Beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) nehmen grundsätzlich eine Doppelfunktion im Unternehmen ein. Auf der einen Seite sind sie Unternehmer, auf der anderen sind sie aufgrund des Dienstvertrages mit der Geschäftsführung beauftragt.

Da der GGF in der Regel nicht sozialversicherungspflichtig ist, ist der Vorsorgebedarf entsprechend hoch. Häufig soll die ermittelte Versorgungslücke mit der Erteilung einer Pensionszusage geschlossen werden.

Aufgrund seiner besonderen Stellung muss bei der Erteilung einer Pensionszusage an einen GGF Verschiedenes berücksichtigt werden.

Einige wesentliche Punkte haben wir nachfolgend aufgeführt:

  • Formalitäten
    • Ein Gesellschafterbeschluss ist erforderlich.
    • Die Pensionszusage muss schriftlich erteilt werden.
  • Erdienbarkeit
    • Die Pensionszusage muss über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren erdienbar sein.
    • Der GGF muss bei Erteilung der Pensionszusage jünger als 60 Jahre sein.
  • Rentenbeginnalter für die Steuerbilanz
    • Die Rückstellungen müssen mindestens auf das Endalter 67 gerechnet werden. Für Jahrgänge bis 1961 sind auch Endalter von 66 bzw. 65 Jahren möglich.
    • Die frühestmögliche Inanspruchnahme ist bei neuerteilten Pensionszusagen das 62. Lebensjahr.
  • Angemessenheit
    • Die Leistungen aus der Pensionszusage dürfen zusammen mit Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und weiteren Leistungen aus einer bestehenden bAV 75% des aktuellen Bruttogehaltes nicht übersteigen.
  • Finanzierbarkeit
    • Die Pensionszusage muss finanzierbar sein, d.h. es darf im Leistungsfall nicht zu einer Überschuldung kommen.
  • Probe- und Wartezeiten
    • Eine "Probezeit" von 2 bis 3 Jahren nach Dienstantritt des GGF sollte eingehalten werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Vordienstzeiten angerechnet werden.
    • Nach Neugründung einer GmbH sollte zwischen Gründung und Erteilung einer Pensionszusage ein Zeitraum von 5 Jahren liegen.

 

Pensionsfonds

Pensionsfonds

Der R+V Pensionsfonds ist ein überbetrieblicher, rechtlich selbständiger Versorgungsträger, der gegen Zahlung von Beiträgen kapitalgedeckte betriebliche Altersversorgung mit Rechtsanspruch durchführt.

Bezugsberechtigte sind der Arbeitnehmer oder ehemalige Arbeitnehmer bzw. deren Hinterbliebenen.

Der R+V Pensionsfonds ist durch eine große Freiheit in der Kapitalanlage gekennzeichnet. Durch die einschlägigen steuerlichen Regelungen - insbesondere § 3 Nr. 66 EStG - ist der Pensionsfonds besonders für die Übernahme von Versorgungsverpflichtungen (Pensionszusage oder Unterstützungskasse) geeignet.

Auslagerung nach dem Kombi-Modell

Der R+V Pensionsfonds übernimmt erdiente Versorgungsansprüche (Past-Service) gegen Zahlung eines Einmalbetrages.

Der Beitrag ist beim Versorgungsberechtigten lohnsteuerfrei und kann im Jahr der Auslagerung als Betriebsausgabe angesetzt werden, soweit Pensionsrückstellungen aufgelöst werden. Der übersteigende Betrag ist steuerlich über einen Zeitraum von 10 Jahren zu verteilen.

Der Pensionsfonds bietet entweder versicherungsförmige Garantien oder eine chancenorientierte, liquiditätsschonende Ausgestaltung.

Künftig noch zu erdienende Ansprüche (Future-Service) werden auf die Condor Versorgungs- und Unterstützungskasse e.V. (CVU) übertragen und mit laufenden Zuwendungen ausfinanziert.

Vorteile einer Auslagerung von Pensionszusagen nach dem Kombi-Modell

  • Verbesserung wichtiger Bilanzrelationen möglich
    • Erhöhung der Eigenkapitalquote möglich
    • Vermeidung höherer handelsrechtlicher Pensionsrückstellungen durch BilMoG
    • Schaffung einer internationalen Vergleichbarkeit der Handelsbilanz
  • Verbesserung beim Thema Insolvenzschutz
    • Schaffung eines Insolvenzschutzes für Gesellschafter-Geschäftsführer
    • Deutliche Reduzierung des PSV-Beitrages
  • Absicherung betriebsfremder Risiken
    • Trennung des operativen Geschäftes von der Versorgungszusage
    • Biometrische Risiken können versichert werden
  • Erleichterung bei Nachfolgeregelungen oder Verkauf des Unternehmens
    • Übergabe an einen Nachfolger ohne dauerhafte Lasten möglich
    • Reduzierung von Verbindlichkeiten hilft bei Verkaufsgesprächen
Direktversicherung
Direktversicherung

Direktversicherung

Vorsorge schnell und sicher abwickeln

Die Direktversicherung ist eine Lebensversicherung, die der Arbeitgeber (Versicherungsnehmer) auf das Leben des Arbeitnehmers (versicherte Person) abschließt. Bezugsberechtigte sind der Arbeitnehmer bzw. seine Hinterbliebenen.

Produkt-Highlights

Für Arbeitgeber
 

  • einfache Handhabung
  • ggf. Einsparung Lohnnebenkosten
  • Beiträge sind als Betriebsausgaben absetzbar
  • Keine bilanzielle Belastung
  • Keine Beiträge zum Pensionssicherungsverein a.G.


Für Arbeitnehmer
 

  • Beiträge sind bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) West steuerfrei und bis zu 4 % der BBG West sozialversicherungsfrei.
  • 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss zur Entgeltumwandlung
  • Keine Anrechnung auf Hartz IV
  • Mitnahme bei Arbeitgeberwechsel/private Fortführung möglich
  • Absicherung von Hinterbliebenen und Berufsunfähigkeit möglich
Unterstützungskasse
Unterstützungskasse

Unterstützungskasse

Die Condor Versorgungs- und Unterstützungskasse e.V. (CVU) ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung. Sie gewährt grundsätzlich nur Leistungen der betrieblichen Altersversorgung (Renten- und/oder Kapitalzusagen). Ihr können grundsätzlich Arbeitgeber aller Branchen beitreten.

Der Arbeitgeber wird Mitglied der CVU und leistet sogenannte Zuwendungen. Um die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung finanzieren zu können, schließt die CVU bei der Condor Lebensversicherung Rückdeckungsverträge ab. Die zu leistenden Zuwendungen und die Beiträge zu den Rückdeckungsversicherungen sind dabei identisch.

Die CVU schließt für jeden Arbeitnehmer zur Finanzierung der Altersvorsorge bei der Condor Lebensversicherungs-AG eine Rückdeckungsversicherung ab.

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, die Versorgungen beim Pensionssicherungsverein (PSV) gegen Insolvenz zu sichern.

Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse

Sowohl die Zuwendungen als auch die Verwaltungsgebühr und der Beitrag an den PSV sind für den Arbeitgeber in voller Höhe Betriebsausgabe.

Für den Arbeitnehmer gelten die Zuwendungen nicht als lohnsteuerlicher Zufluss und sind somit voll steuer- und sozialversicherungsfrei. Werden die Zuwendungen im Rahmen einer Entgeltumwandlung finanziert, so ist lediglich die Sozialversicherungsfreiheit auf 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (West) begrenzt. Erst die Leistung ist nach § 19 EStG einkommensteuerpflichtig. Bei einmaligen Kapitalleistungen greift gegebenenfalls die sogenannte Fünftelungsregelung gemäß § 34 EStG.

Finanzierung

Die Zuwendungen können wahlweise vom Arbeitnehmer per Entgeltumwandlung, vom Arbeitgeber oder auch von beiden gemeinsam finanziert werden.

Zielgruppen

Die Versorgung über die CVU ist besonders für Personengruppen geeignet, die einen hohen Versorgungsbedarf haben, der nicht oder nur begrenzt über eine Direktversicherung oder Pensionskasse gedeckt werden kann. Dazu gehören z.B. Gesellschafter-Geschäftsführer oder leitende Angestellte.

Vorteile

  • Nahezu unbegrenzte steuerfreie und sozialversicherungsfreie Zuwendungen (d.h. "Beiträge") an die CVU. (Sozialversicherungsfreiheit bei Entgeltumwandlung begrenzt auf 4% der Beitragsbemessungsgrenze)
  • Eine CVU-Versorgung kann auch zusätzlich zu einer Direktversicherung eingerichtet werden. Steuer- und gegebenenfalls Sozialversicherungsvorteile lassen sich so doppelt nutzen.
  • Keine steuerlichen Pensionsgutachten erforderlich, keine Auswirkungen auf die Steuerbilanz des Unternehmens.
  • Sicherheit auch im Falle der Insolvenz: keine Möglichkeit des Zugriffs durch den Insolvenzverwalter auf das Vermögen der Unterstützungskasse.
  • Die CVU ist eine der wenigen Unterstützungskassen am Markt, denen alternativ zu klassischen Tarifen auch ein fondsgebundener Tarif mit Garantie (Congenial bAV garant) zur Verfügung steht.
  • Wer sich im Rahmen der CVU zusätzlich gegen das finanzielle Risiko einer Berufsunfähigkeit (BU) absichern möchte, erhält mit der Condor Comfort-BUZ eine der besten BU-Absicherungen am deutschen Markt.
Pensionszusage
Pensionszusage

Pensionszusage

Der Arbeitgeber sagt seinem Arbeitnehmer Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge rechtsverbindlich zu (Renten- und/oder Kapitalzusage). Für dieses Versprechen muss der Arbeitgeber in seiner Bilanz Pensionsrückstellungen bilden (gemäß § 6a EStG).

Um die versprochene Leistung sowohl im Alter als auch im vorzeitigen Versorgungsfall finanzieren zu können, schließt der Arbeitgeber bei der Condor Lebensversicherung einen Rückdeckungsvertrag ab.

Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet die Versorgungen beim Pensionssicherungsverein (PSV) gegen Insolvenz zu sichern.

Steuerliche Auswirkungen beim Arbeitgeber

Die jährliche Zuführung zur Pensionsrückstellung ist betrieblicher Aufwand und mindert somit den zu versteuernden Gewinn des Arbeitgebers. Die Rückstellungen werden erst im Versorgungsfall sukzessive wieder aufgelöst. Damit kommt es über die gesamte Laufzeit zu Steuerstundungseffekten.

Der Beitrag des Arbeitgebers an die Rückdeckungsversicherung ist eine Betriebsausgabe und mindert ebenfalls den zu versteuernden Gewinn. Da der Arbeitgeber bei diesem Vertrag sowohl für den Erlebensfall- als auch für den Todesfall bezugsberechtigt ist, ist der Wert der Versicherung in der Bilanz zu aktivieren (Aktivwert).

Steuerliche Auswirkungen beim Arbeitnehmer

Für den Arbeitnehmer bedeuten die Erteilung der Pensionszusage und die Zahlung des Beitrages an eine Rückdeckungsversicherung keinen lohnsteuerlichen Zufluss, d.h. für ihn ist die Pensionszusage voll steuer- und sozialversicherungsfrei. Erst die Leistung ist nach § 19 EStG einkommensteuerpflichtig. Wird eine Kapitalabfindung gezahlt, greift gegebenenfalls die sogenannte Fünftelungsregelung gemäß § 34 EStG.

Finanzierung

Die Pensionszusage wird traditionell ausschließlich vom Arbeitgeber finanziert. Allerdings gibt es auch Modelle, bei denen sie per Entgeltumwandlung bestritten wird (deferred compensation).

Zielgruppen

Die Pensionszusage ist besonders für Personengruppen in Schlüsselpositionen geeignet, die einen hohen Versorgungsbedarf haben, der nicht oder nur begrenzt über eine Direktversicherung oder Pensionskasse gedeckt werden kann. Dazu gehören z.B. Gesellschafter-Geschäftsführer oder leitende Angestellte.

Vorteile

  • Hohe Versorgungsleistungen möglich
  • Minderung der steuerpflichtigen Gewinne durch die Bildung von Pensionsrückstellungen
  • Beiträge zur Rückdeckungsversicherung als Betriebsausgaben
  • Kein steuerlicher Zufluss beim Arbeitnehmer während der Aktivenzeit
  • Breites Tarifangebot bei Condor
Besonderheiten GGF
Besonderheiten GGF

Besonderheiten GGF

Beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) nehmen grundsätzlich eine Doppelfunktion im Unternehmen ein. Auf der einen Seite sind sie Unternehmer, auf der anderen sind sie aufgrund des Dienstvertrages mit der Geschäftsführung beauftragt.

Da der GGF in der Regel nicht sozialversicherungspflichtig ist, ist der Vorsorgebedarf entsprechend hoch. Häufig soll die ermittelte Versorgungslücke mit der Erteilung einer Pensionszusage geschlossen werden.

Aufgrund seiner besonderen Stellung muss bei der Erteilung einer Pensionszusage an einen GGF Verschiedenes berücksichtigt werden.

Einige wesentliche Punkte haben wir nachfolgend aufgeführt:

  • Formalitäten
    • Ein Gesellschafterbeschluss ist erforderlich.
    • Die Pensionszusage muss schriftlich erteilt werden.
  • Erdienbarkeit
    • Die Pensionszusage muss über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren erdienbar sein.
    • Der GGF muss bei Erteilung der Pensionszusage jünger als 60 Jahre sein.
  • Rentenbeginnalter für die Steuerbilanz
    • Die Rückstellungen müssen mindestens auf das Endalter 67 gerechnet werden. Für Jahrgänge bis 1961 sind auch Endalter von 66 bzw. 65 Jahren möglich.
    • Die frühestmögliche Inanspruchnahme ist bei neuerteilten Pensionszusagen das 62. Lebensjahr.
  • Angemessenheit
    • Die Leistungen aus der Pensionszusage dürfen zusammen mit Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und weiteren Leistungen aus einer bestehenden bAV 75% des aktuellen Bruttogehaltes nicht übersteigen.
  • Finanzierbarkeit
    • Die Pensionszusage muss finanzierbar sein, d.h. es darf im Leistungsfall nicht zu einer Überschuldung kommen.
  • Probe- und Wartezeiten
    • Eine "Probezeit" von 2 bis 3 Jahren nach Dienstantritt des GGF sollte eingehalten werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Vordienstzeiten angerechnet werden.
    • Nach Neugründung einer GmbH sollte zwischen Gründung und Erteilung einer Pensionszusage ein Zeitraum von 5 Jahren liegen.

 

Pensionsfonds
Pensionsfonds

Pensionsfonds

Der R+V Pensionsfonds ist ein überbetrieblicher, rechtlich selbständiger Versorgungsträger, der gegen Zahlung von Beiträgen kapitalgedeckte betriebliche Altersversorgung mit Rechtsanspruch durchführt.

Bezugsberechtigte sind der Arbeitnehmer oder ehemalige Arbeitnehmer bzw. deren Hinterbliebenen.

Der R+V Pensionsfonds ist durch eine große Freiheit in der Kapitalanlage gekennzeichnet. Durch die einschlägigen steuerlichen Regelungen - insbesondere § 3 Nr. 66 EStG - ist der Pensionsfonds besonders für die Übernahme von Versorgungsverpflichtungen (Pensionszusage oder Unterstützungskasse) geeignet.

Auslagerung nach dem Kombi-Modell

Der R+V Pensionsfonds übernimmt erdiente Versorgungsansprüche (Past-Service) gegen Zahlung eines Einmalbetrages.

Der Beitrag ist beim Versorgungsberechtigten lohnsteuerfrei und kann im Jahr der Auslagerung als Betriebsausgabe angesetzt werden, soweit Pensionsrückstellungen aufgelöst werden. Der übersteigende Betrag ist steuerlich über einen Zeitraum von 10 Jahren zu verteilen.

Der Pensionsfonds bietet entweder versicherungsförmige Garantien oder eine chancenorientierte, liquiditätsschonende Ausgestaltung.

Künftig noch zu erdienende Ansprüche (Future-Service) werden auf die Condor Versorgungs- und Unterstützungskasse e.V. (CVU) übertragen und mit laufenden Zuwendungen ausfinanziert.

Vorteile einer Auslagerung von Pensionszusagen nach dem Kombi-Modell

  • Verbesserung wichtiger Bilanzrelationen möglich
    • Erhöhung der Eigenkapitalquote möglich
    • Vermeidung höherer handelsrechtlicher Pensionsrückstellungen durch BilMoG
    • Schaffung einer internationalen Vergleichbarkeit der Handelsbilanz
  • Verbesserung beim Thema Insolvenzschutz
    • Schaffung eines Insolvenzschutzes für Gesellschafter-Geschäftsführer
    • Deutliche Reduzierung des PSV-Beitrages
  • Absicherung betriebsfremder Risiken
    • Trennung des operativen Geschäftes von der Versorgungszusage
    • Biometrische Risiken können versichert werden
  • Erleichterung bei Nachfolgeregelungen oder Verkauf des Unternehmens
    • Übergabe an einen Nachfolger ohne dauerhafte Lasten möglich
    • Reduzierung von Verbindlichkeiten hilft bei Verkaufsgesprächen